Migraine Masterclass:
Ihr Refresher zu Migräne-Prophylaxe
Die International Headache Society (IHS) betont, dass die Einführung der CGRP-Antikörper eine neue Ära der Migräne-Prophylaxe eingeläutet hat. Mit ihnen kann die Anzahl der monatlichen Migräne-Tage (MMD) im hohen Maß reduziert werden. In Studien erreichten Patient:innen Reduktionsraten von ≥50 und ≥75 %; für einige Patient:innen war auch Migräne-Freiheit möglich. Ein weiteres Plus: Sie sind besser verträglich als die „alten“, konventionellen und unspezifischen Migräne-Prophylaktika.1
In den Videos der Migraine Masterclass (jeweils ca. 5 Min. lang) erfahren Sie kompakt zusammengefasst, dass eine Migräne-Prophylaxe mit dem intravenösen CGRP-Antikörper Eptinezumab (Vyepti®)2 …
… zu weniger Migräne-Attacken führt, die zudem weniger schwer sind3,4,
… im Allgemeinen gut verträglich ist2,
… dazu beiträgt, den Teufelskreis der Migräne-Chronifizierung zu durchbrechen3,5,6,
… sich positiv auf die Lebensqualität der Patient:innen auswirkt4 und
… von den meisten Patien:innen als angenehm empfunden wurde. Zudem war die Mehrzahl der Patient:innen nach der initialen Infusion positiv gegenüber der i.v. Darreichung eingestellt.4,a
Den Teufelskreis durchbrechen
The Vicious Cycle of Worsening Migraine
Prof. Cristina Tassorelli (IRCCS C. Mondino Foundations, Pavia, Italien)
Dr. Wade Cooper (Memorial Healthcare, Nowell, MI, USA)
aktueller Pflichttext von Vyepti®; DE-VYEP-1024
Die Patient:innen mit Migräne fühlen sich oft stark in ihrem Alltag beeinträchtigt.9 Zudem besteht die Gefahr, dass die in der Regel zunächst episodische Migräne (EM) mit der Zeit chronifiziert.
Dadurch können sie in einen Teufelskreis geraten: Sie müssen immer häufiger Akutmedikamente einnehmen, um die Migräne-Attacken zu lindern. Damit steigt die Gefahr, einen Medikamentenübergebrauchskopfschmerz (MOH) zu entwickeln.10
Ein frühzeitiger Einsatz von Migräne-Prophylaxe kann dabei unterstützen, eine Chronifizierung zu verhindern oder rückgängig zu machen.6
Spezifische Migräne-Prophylaxe
CGRP and Precision Medicine
Prof. Dr. Hans-Christoph Diener (Universität Duisburg-Essen, Essen, Deutschland)
Dr. Samuel Díaz Insa (La Fe University Hospital, Valencia, Spanien)
CGRP-Antikörper greifen an einer entscheidenden
Stelle der Migräne-Genese ein: Durch die Bindung des
Liganden bzw. des Rezeptors wird die CGRP-induzierte
Vasodilatation inhibiert.7
Diese spezifische und zielgerichtete Wirkweise trägt
dazu bei, dass CGRP-Antikörper
- MMD und Migräne-Symptome
im hohen Maß reduzieren und - im Allgemeinen gut verträglich sind.8
aktueller Pflichttext von Vyepti®; DE-VYEP-1025
Signifikant weniger Migräne-Attacken
Eptinezumab and the IV Formulation: Review of Clinical Data
Prof. Cristina Tassorelli (IRCCS C. Mondino Foundations, Pavia, Italien)
Dr. Amaal Starling (Mayo Clinic, Scottsdale, AZ, USA)
aktueller Pflichttext von Vyepti®; DE-VYEP-1026
Eptinezumab konnte in mehreren Phase-III-Studien überzeugen – so auch in der Studie DELIVER: Eptinezumab reduzierte in der randomisierten kontrollierten Phase-IIIb-Studie signifikant Anzahl und Schweregrad der Migräne-Attacken auch bei therapierefraktären Patient:innen, die zuvor von konventionellen Therapien nicht profitieren konnten oder diese nicht vertragen haben. Abhängig von der Eptinezumab-Dosierung erreichten nach der 1. Infusion 42 bzw. 49 % der Patient:innen (100 bzw. 300 mg) und nach der 2. Infusion 52 bzw. 59 % eine ≥50%ige MMD-Reduktion. Zudem konnten die Tage, an denen eine Akutmedikation erforderlich war, mit beiden Dosierungen signifikant (vs. Placebo) reduziert werden.3
Belastung durch Migräne reduzieren
Listening to patients: Re-evaluating treatment goals and outcomes
Dr. Hans-Christoph Diener (Universität Duisburg-Essen, Essen, Deutschland)
Bethany Hill (Guy’s and St. Thomas’ NHS Foundation Trust, London, UK)
Aufgrund ihrer guten Studiendaten zu Wirksamkeit und Verträglichkeit können mit CGRP-Antikörpern höhere Ziele für die Migräne-Prophylaxe gesetzt werden.
Moderne Prophylaktika können nicht nur die Anzahl der MMD, sondern auf die Belastung durch die Migräne reduzieren.1
Entsprechend wichtig ist es, entsprechende Wert mittels Patient-Reported-Outcome-Fragebögen zu erheben.1
aktueller Pflichttext von Vyepti®; DE-VYEP-1027
Schnelle Wirkung durch Infusion
The Eptinezumab IV Infusion Experience
Dr. Samuel Díaz Insa (La Fe University Hospital, Valencia, Spanien)
Bethany Hill (Guy’s and St. Thomas’ NHS Foundation Trust, London, UK)
aktueller Pflichttext von Vyepti®; DE-VYEP-1028
Da Vyepti® intravenös verabreicht wird, ist es zu 100 % bioverfügbar. Durch die Infusion gelangt der Wirkstoff schnell an den Wirkort. Bereits zum Ende der 30-minutigen Infusion wird die maximale Plasmakonzentration erreicht.2,11
In der REVIEW-Studie gaben 62 % der Patient:innen vor der Infusion an, dass sie besorgt waren, eine Infusion zu erhalten. Nach der 1. Infusion waren nur noch 14 %.
Zudem gaben 94 % der Patient:innen an, dass sie es als angenehm empfanden, ihre Behandlung als Infusion zu erhalten.4,a
Mehr "gute Tage"
Migraine Prevention with Anti-CGRP mAbs: Real-World Evidence
Dr. Wade Cooper (Memorial Healthcare, Howell, MI, USA)
Dr. Amaal Starling (Mayo Clinic, Scottsdale, AZ, USA)
In der retrospektiven Beobachtungsstudie REVIEW
hatte sich mit Eptinezumab die Anzahl der berichteten „guten Tage“b im Mittel von 8 auf 18 Tage mehr als verdoppelt. Eptinezumab wirkte sich bei den meisten Patient:innen positiv auf die Migräne-Symptome aus:
Die Mehrheit der Patient:innen stimmte zu, dass Eptinezumab zu weniger starken, weniger häufigen und weniger langanhaltenden Migräne-Symptomen führte.4 Zudem steigerte Eptinezumab die Zufriedenheit der Patient:innen in Bezug auf unterschiedliche Aspekte des täglichen Lebens:
- 70 % waren zufriedener mit der Fähigkeit, ihr Leben besser planen zu können,
- 69 % waren zufriedener mit ihrer Teilnahme am Familien- und Sozialleben,
- 68 % waren zufriedener mit ihrer Produktivität bei täglichen Aufgaben und
- 62 % waren zufriedener, weil sie in der Lage waren, nach einer Migräne-Attacke schneller in den Alltag zurückzukehren.4,a
aktueller Pflichttext von Vyepti®; DE-VYEP-1029
a Die US-basierte Beobachtungsstudie REVIEW bestand aus einer retrospektiven Patientenbefragung und einem semi-strukturierten Interview des medizinischen Personals bei Patient*innen, die ≥2 aufeinanderfolgende Vyepti-Infusionszyklen erhalten hatten. Die Daten bilden die subjektive Patientenmeinung ab und sind abhängig von der Patientenerinnerung. Von den Patient*innen angegebene Auswirkungen auf Elemente des täglichen Lebens seit Beginn der Behandlung mit Eptinezumab (n = 93 ausgewertete Antworten, Daten für 1 Person fehlten).
Gute Tage: Fragestellung: „Wie viele gute Tage hatten Sie im Durchschnitt pro Monat vor/nach Beginn der Behandlung mit Eptinezumab? Bitte geben Sie die Anzahl der Tage an (1–31).“
Migräne-Symptome: Fragestellung: „Bitte bewerten Sie, ob Sie den folgenden Aussagen zum Einfluss von Eptinezumab auf Ihrer Migräne-Symptome zustimmen und in welchem Maß (starke) Zustimmung, neutral, ((starke) Ablehnung).
Zufriedenheit: Fragestellung: „Bitte bewerten Sie die folgenden Aussagen zu verschiedenen Aspekten Ihres Lebens (d. h. Ihre Gefühle), die Ihrer Meinung nach am ehesten zutreffen: ,Nachdem ich mit Eptinezumab begonnen habe, bin ich zufrieden mit …: viel höher, höher, etwa gleich, niedriger und viel niedriger‘.“
Fragestellung: „Bitte bewerten Sie, wie sehr Sie der folgenden Aussage zustimmen oder nicht zustimmen: Ich hatte Bedenken, Infusionen zu erhalten“; zur Auswahl standen äußerst besorgt, sehr besorgt, mäßig besorgt, leicht besorgt und überhaupt nicht besorgt.
Fragestellung: „Bitte bewerten Sie, wie sehr Sie den folgenden Aussagen zustimmen oder nicht zustimmen, indem Sie ein Häkchen in die Spalte setzen, die Ihrer Meinung am ehesten entspricht: Ich finde es angenehm, meine Behandlung durch eine Infusion zu erhalten“; stimme voll und ganz zu, stimme zu, unentschieden, stimme nicht zu oder stimme überhaupt nicht zu.
b „gute Tage“: Tage ohne subjektiv empfundene Belastung
- Sacco S et al. Cephalalgia 2025; 45: 1–11
- Fachinformation Vyepti®; aktueller Stand
- Ashina M et al. Lancet Neurol 2022;21:597–607
- Argoff C et al. J Headache Pain 2024;25(1):65
- Buse DC et al. J Headache Pain 2020;21(1):23
- Caronna E et al. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2024;95:927–937
- Durham PL. N Engl J Med 2004;350(11):1073–5
- Diener H-C. et al. S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“, AWMF-Reg.-Nr. 030/057; Stand: August 2025
- Ashina M et al. Lancet 2021;397:1485–1495
- Diener H-C et al. S1-Leitlinie „Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerz- oder Migränemitteln (Medication Overuse Headache = MOH)“, AWMF-Reg.-Nr. 030/131; Stand: Dezember 2021
- Baker B et al. Pharmacol Res Perspect 2020;8(2):e00567
Qualitative und quantitative Zusammensetzung: VYEPTI® 100 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Jede Durchstechflasche mit Konzentrat enthält 100 mg Eptinezumab pro ml. VYEPTI® 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Jede Durchstechflasche mit Konzentrat enthält 300 mg Eptinezumab pro 3 ml. Eptinezumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der in Pichia-pastoris-Hefezellen produziert wird. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Dieses Arzneimittel enthält 40,5 mg Sorbitol pro ml und 0,15 mg Polysorbat 80 pro ml. Sonstige Bestandteile: Sorbitol (E420), L-Histidin, L-Histidinhydrochlorid-Monohydrat, Polysorbat 80 (E433), Wasser für Injektionszwecke Anwendungsgebiete: VYEPTI® wird angewendet zur Migräneprophylaxe bei Erwachsenen mit mindestens 4 Migränetagen pro Monat. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Warnhinweise: Patienten mit kardiovaskulären, neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen: Für diese Patienten liegen nur begrenzte Daten zur Sicherheit vor. VYEPTI® kann schwerwiegende allergische Reaktionen hervorrufen. Diese Reaktionen können sich schnell und bereits während der Verabreichung des Arzneimittels entwickeln. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Nebenwirkungen: Erkrankungen des Immunsystems: Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen, Gelegentlich: Anaphylaktische Reaktion; Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Häufig: Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion, Ermüdung/Fatigue Weitere Informationen siehe Fachinformation.
Inhaber der Zulassung: H. Lundbeck A/S, Ottiliavej 9, DK-2500 Valby, Dänemark
Deutschland Verschreibungspflichtig. Örtl. Vertreter: Lundbeck GmbH, Ericusspitze 4, D-20457 Hamburg.
▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden.
Stand der Information: April 2026
Lundbeck (Deutschland) GmbH, www.lundbeck.de
DE-VYEP-1007 06/2026