Für alle, die
MEHR wollen –
moderne Migräne-Prophylaxe mit Vyepti®
Die International Headache Society (IHS) spricht sich für höhere Standards bei der Migräne-Prophylaxe aus und unterstreicht diesbezüglich den Stellenwert von CGRP-basierten Therapiena, insbesondere Antikörpern gegen CGRP oder dessen Rezeptor (CGRP-mAb).1,2 Mit der Einführung der CGRP-mAb wie Eptinezumab (Vyepti®) hat sich die Migräne-Prophylaxe grundlegend geändert: Deren Ziel sollte nicht mehr bloß sein, Migräne-Attacken vorzubeugen bzw. die Zahl der monatlichen Migräne-Tage (MMD) zu reduzieren, sondern auch dem Krankheitsprogress durch frühzeitige Behandlung entgegenzuwirken.2 Dabei sollten möglichst hohe MMD-Reduktionen angestrebt werden – für mehr Krankheitskontrolle und mehr Lebensqualität für die Patient:innen (s. Abb. 1).1 Dass dies möglich ist, zeigen die Daten zu Eptinezumab.3-6
Inhaltsverzeichnis
- Neue Maßstäbe bei der Migräne-Prophylaxe
- ≥75% weniger MMD anstreben
- Mit höheren Zielen mehr Lebensqualität erreichen
- Von reaktiv zu proaktiv: frühzeitige Migräne-Prophylaxe
- Vyepti®: ≥75% weniger MMD für jede:n 3. Patient:in
- Verlängerte migränefreie Intervalle
- Optimal kontrollierte Migräne mit Vyepti®
- Zahl der „guten Tage“ mehr als verdoppelt
- Mehr „gute Tage“, mehr Leben(squalität)
- Je früher Vyepti®, desto besser
- Bei Bedarf ist MEHR möglich
- Fazit
Neue Maßstäbe bei der Migräne-Prophylaxe
Laut IHS hat die Einführung von CGRP-basierten Therapieoptionen eine neue Ära der Effizienz, Verträglichkeit, Sicherheit und Therapietreue in der Migräne-Prophylaxe eingeläutet. Denn: Mit CGRP-basierten Migräne-Prophylaktika sind höhere Therapieziele erreichbar. Viele Patient:innen mit Migräne erreichten in klinischen und Real-World-Studien MMD-Reduktion um ≥50% und ≥75%. Für einige Patient:innen war sogar für einen gewissen Zeitraum Migräne-Freiheit möglich. Deshalb plädiert die IHS dafür, ehrgeizigere Ziele bei der Migräne-Prophylaxe in der klinischen Praxis zu setzen.1
Die neuen Ziele der IHS für die Migräne-Prophylaxe in der Praxis:1
- Das höchste Ziel einer Migräne-Prophylaxe ist die Migräne-Freiheit (0 MMD für 3 Monate).
- Weitere Abstufungen, die – gerade bei einer hochfrequenten episodischen Migräne (HFEM) oder chronischen Migräne (CM) – für viele Patient:innen eine deutliche Verbesserung bedeuten, sind eine
- optimal (1–3 MMD für 3 Monate) oder
- moderat kontrollierte Migräne (4–6 MMD).
- Bei Patient:innen mit >6 MMD wird ihre Migräne als „unzureichend kontrolliert“ eingestuft.
Diese neuen Ziele bedeuten, dass die Krankheitskontrolle vor allem an den absolut verbleibenden MMD gemessen werden sollte.1
Die IHS definiert einen Migräne-Tag als …
… einen Tag mit Kopfschmerzen, die die Kriterien (a) und (b) erfüllen:
a. mehr als 2 der folgenden 4 Merkmale: einseitig, pulsierend, mäßige bis starke Schmerzen,
die durch normale körperliche Aktivitäten verstärkt werden oder zu deren Vermeidung führen.
b. während der Kopfschmerzen mehr als eines der folgenden Symptome: Übelkeit und/oder
Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit.… einen Tag mit einer (visuellen) Aura, die 5–60 Minuten andauert.
… einen Tag mit Kopfschmerzen, an dem ein Migräne-spezifisches Akutmedikament
oder ein normalerweise wirksames Akutmedikament gegen Migräne eingenommen wird.
≥75% weniger MMD anstreben
Um mehr Patient:innen eine mindestens moderate bis optimale Kontrolle der Migräne zu ermöglichen, ist oftmals eine MMD-Reduktion um ≥75% erforderlich (Abb. 1).1
Ein Beispiel: Während ein:e Patient:in mit einer Ausgangsfrequenz von 20 MMD bei einer 50%igen Reduktion weiterhin 10 MMD hätte, würde eine ≥75%ige Reduktion zu 5 MMD und damit zu einer moderat kontrollierten Migräne führen.
Abb. 1: Wie sehr sich eine relative Reduktion der MMD auf die Migräne-Frequenz der Patient:innen auswirkt, hängt von der individuellen Ausgangslage und dem individuellen Ansprechen ab. [nach 1]
Mit höheren Zielen mehr Lebensqualität erreichen
Als weiteren wichtigen Parameter für den Therapieerfolg einer Migräne-Prophylaxe definiert die IHS die Belastung durch die Migräne bzw. die Lebensqualität. Diese korreliert zwar eng mit der MMD-Reduktion: Je geringer die Migräne-Frequenz, desto höher die Lebensqualität (Abb. 2). Dennoch betont die IHS, dass zusätzlich das „Patient Reported Outcome“ (PRO) erhoben werden sollte.1
Abb. 2: Höhere Standards bei der Migräne-Prophylaxe: Die Anzahl an MMD wirkt sich auf die Lebensqualität der Patient:innen aus. [nach 1]
Die Belastung durch die Migräne ist auch ein entscheidender Aspekt, um eine Migräne-Prophylaxe zu initiieren (s. hier die IHS-Kriterien für eine Prophylaxe). Dafür stehen verschiedene PRO-Scores zur Verfügung. Neben MIDAS (Migraine Disability Assessment Scale), HIT-6 (6-item Headache Impact Test) und MSQ (Migraine Specific Quality of Life Questionnaire) empfiehlt die IHS insbesondere die PGIC (Patients‘ Global Impression of Change)-Skala.1
Indem auch die Lebensqualität der Patient:innen erhoben wird, kann die Behandlungsstrategie spezifisch auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtet werden. Dazu empfiehlt die IHS, moderne medikamentöse Prophylaktika mit nicht-medikamentösen Behandlungsoptionen zu kombinieren. So wird es möglich, für jede:n Patient:in das bestmögliche Therapieergebnis zu erzielen.1
Mehr „gute Tage“
Um die verbleibende Belastung bewerten zu können, wurden in einer retrospektiven Beobachtungsstudie die „guten Tage“b als potenzielles Korrelat zur Lebensqualität erhoben. In dieser Studie gaben die Patient:innen mit Migräne an, dass sie mit Eptinezumab mehr „gute Tage“ hatten, was mit einer Verbesserung verschiedener Aspekte ihres Lebens einherging.6,7
Von reaktiv zu proaktiv:
frühzeitige Migräne-Prophylaxe
Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Migräne-Prophylaxe? Auch dazu positioniert sich die IHS eindeutig:
Je früher, desto besser.2
Vor Einführung der modernen Prophylaktika wurde eine Migräne-Prophylaxe häufig erst initiiert, wenn die Migräne fortgeschritten, die Attacken-Frequenz (sehr) hoch und so Patient:innen im alltäglichen Leben erheblich beeinträchtigt waren. Die modernen, effektiven und im Allgemeinen gut verträglichen Migräne-Prophylaktika hingegen ermöglichen eine proaktive Behandlung. Durch einen solchen Shift von einer reaktiven Behandlung mit Fokus auf einer reinen Attacken-Prävention hin zu einer frühzeitigen Migräne-Prophylaxe kann eine Krankheitsprogression verhindern werden (Abb. 3).2
Je früher CGRP-mAb, desto besser
Eine Prophylaxe mit einem CGRP-mAb ist umso effektiver – so ein Ergebnis der EUREKAc-Studie –, je weniger die Patient:innen bereits durch ihre Migräne belastet sind.8
Abb. 3: A) Der aktuelle Versorgungsfokus liegt darauf, Migräne-Attacken vorzubeugen. B) Je früher eine Prophylaxe gestartet wird, desto eher kann verhindert werden, dass die Migräne fortschreitet. [nach 2]
IHS-Kriterien für einen frühen Prophylaxe-Start
- Häufigkeit der Migräne-Tage: Prophylaxe ab 4 MMD initiieren!
- Deutliche Einschränkungen oder funktionelle Verschlechterung hinsichtlich Arbeit, Ausbildung und/oder Familienleben (Erhebung mittels PRO-Scores).
- Häufige Akutmedikamenteneinnahme – auch um Medikamentenübergebrauchskopfschmerz (MOH) vorzubeugen.
- Akutmedikamente sind unzureichend wirksam oder werden nicht gut vertragen.
Von diesen Kriterien muss nur eins erfüllt sein. Dadurch ist es möglich, viele Patient:innen mit Migräne frühzeitig prophylaktisch zu behandeln.d
Informationen zur Verordnung von Vyepti® finden Sie hier.
Vyepti®: ≥75% weniger MMD für jede:n 3. Patient:in
Mit Eptinezumab können die ambitionierten Ziele der IHS erreicht werden. Das belegen die Ergebnisse der randomisiert-kontrollierten Studien PROMISE 1 und PROMISE 2. Bereits nach der 1. Infusion in Woche 1–4 hatten etwa ein Drittel der Patient:innen ≥75% weniger MMD:
- 30,8% (100mg) bzw. 31,5% (300mg)
der Patient:innen mit EM3,e - 30,9% (100mg) bzw. 36,9% (300mg)
der Patient:innen mit CM4,f
Eine Post-hoc-Analyse der Studie PROMISE 2 ergab außerdem, dass ein Shift von einer CM zu einer EM unter Eptinezumab möglich ist. Zur Baseline hatten 100% der Patient:innen ≥15 MHD und damit eine CM. Im Monat nach der ersten Eptinezumab-Infusion hatten 58,7% (100mg) bzw. 61,7% (300mg) ≤14 MHD und erfüllten somit nicht mehr die Kriterien einer CM. Nach 6 Monaten lag dieser Anteil bei 67,5% (100mg) bzw. 71,1% (300mg).9
Viele Patient:innen profitieren von Vyepti®
Wie effektiv eine Behandlung mit Eptinezumab bezogen auf die Zahl der notwendigen Behandlungen
(Number Needed to Treat, NNT)g ist, wurde basierend auf Daten der DELIVER-Studie berechnet:
Die NNT, um eine MMD-Reduktion um ≥75% zu erreichen, lag für Eptinezumab bei 7,3 (100mg) bzw. 6,0 (300mg) (Abb. 4).10
Abb. 4: Unter Eptinezumab erreichte etwa jede:r 6. (300mg) bzw. jede:r 7. Patient:in (100mg) eine ≥75%ige MMD-Reduktion. (Zwischen den Studien bestehen methodische Unterschiede, die einen zuverlässigen Vergleich ausschließen. Zudem waren Migräne-Tage in den einzelnen Studien unterschiedlich definiert.) [nach 10]
Verlängerte migränefreie Intervalle
Mit Eptinezumab erreichen nicht nur viele Patient:innen ≥75% weniger MMD3,4, es sind sogar verlängerte Migräne-freie Intervalle möglich.11
- Bereits im 1. Monat nach Verabreichung hatten 8,6% (100mg) bzw. 14,9% (300mg)
der Patient:innen mit EM keine Migräne-Attacken mehr. - Innerhalb der Studienlaufzeit von 1 Jahr erlebten 63,6% bzw. 64,4% der Patient:innen mindestens einen Migräne-freien Monat.
- 18,1% bzw. 25,2% der Patient:innen waren mindestens 6 Monate keine Migräne-Attacken.
- 7,9% (100mg) bzw. 13,4% (300mg) der Patient:innen mit CM zeigten im 1. Monat nach Verabreichung keine Migräne-Attacken mehr.
- 34,6% bzw. 39,7% hatten während der 6-monatigen Studiendauer mindestens einen Monat ohne Migräne-Attacke.
- 14,1% bzw. 19,1% der Patient:innen waren für mindestens 3 Monate migränefrei.
Optimal kontrollierte Migräne mit Vyepti®
Dass Eptinezumab auch die absolut verbleibenden monatlichen Kopfschmerztage (MHD) deutlich senkt, hat eine Post-hoc-Analyse der Phase-IIIb-Studie DELIVER ergeben. An der Studie nahmen Patient:innen mit Migräne teil, die zuvor von konventionellen Therapien nicht profitieren konnten oder diese nicht vertragen haben.12
Während zu Beginn der Studie (Baseline) kein:e Patient:in weniger als 4 MHD hatte, lag nach der 1. Eptinezumab-Infusion der Anteil der Patient:innen mit einer mindestens „optimal kontrollierten“ Migräneh (s. o.) bereits bei 23%. Nach der 2. Infusion hatte bereits jede:r 3. Patient:in <4 MHD. Und nach 6 Infusionen lag der Anteil bei knapp der Hälfte (47%), wobei fast jede:r zehnte Patient:in gar keine Kopfschmerzen mehr hatte (Abb. 5).12
Abb. 5: Unter Eptinezumab hatte kanpp die Hälfte der Patient:innen (47%) nach 72 Wochen weniger als 4 MHD und erreichte damit eine „optimal kontrollierte“ Migräneh. [nach 12]
Zahl der „guten Tage“ mehr als verdoppelt
Um den positiven Effekt einer Eptinezumab-Behandlung zu erfassen, wurden in der REVIEW-Studiei die „guten Tage“b pro Monat erhoben, also die Tage, an denen die Patient:innen ihrem alltäglichen Leben ohne größere Beeinträchtigungen nachgehen können.6 Damit wurde der Fokus – ganz im Sinne der IHS – auf die Reduzierung der Krankheitsbelastung bzw. die Verbesserung der Lebensqualität der Patient:innen gelegt.
Alle Patient:innen berichteten von einer Zunahme der „guten Tage“ – im Mittel von 8 auf 18 Tage pro Monat – durch Eptinezumab.6,j Auch bei den Patient:innen, die zuvor mit einem subkutanen CGRP-mAb behandelt worden waren, verdoppelten sich die „guten Tage“ pro Monat – unabhängig vom zuvor verwendeten CGRP-mAb.13
Mehr „gute Tage“, mehr Leben(squalität)
Sind mehr „gute Tage“ gleichbedeutend mit mehr Lebensqualität? Der Frage, ob – analog zur Korrelation zwischen der MMD-Reduktion und der Lebensqualität (s. o.) – auch eine Assoziation zwischen einer Zunahme der „guten Tage“ und einer Verbesserung verschiedener PRO-Aspekte besteht, wurde mit einer Post-hoc-Analyse der REVIEW-Studie nachgegangen.7
Bei fast zwei Drittel der Patient:innen konnten unter Eptinezumab die „guten Tage“ pro Monat um ≥75% gesteigert werden. Diese Patient:innen stimmten auch mehrheitlich zu, dass Eptinezumab zu
- weniger häufigen, weniger starken und weniger langanhaltenden Migräne-Symptomen,
- weniger Begleitsymptomen (z. B. Photo-, Phono- und Osmophobie sowie Übelkeit),
- einer schnelleren Symptomverbesserung und
- einer Verbesserung verschiedener Aspekte ihres täglichen Lebens
führte. Von den Patient:innen, die eine <75%ige Zunahme der „guten Tage“ erlebten, stimmten deutlich geringere Anteile zu (Abb. 6).7,k,l

Auswirkung der Zunahme der „guten Tage“ pro Monat auf A) die Migräne-Symptome sowie B) die Aspekte des täglichen Lebens unter Behandlung mit Eptinezumab. [nach 7]
Je früher Vyepti®, desto besser
Mit dem i.v.-CGRP-Antikörper ist von Anfang an eine effektive Migräne-Prophylaxe entsprechend der von der IHS angeregten höheren Therapieziele möglich. Und auch vorbehandelte Patient:innen können von Eptinezumab profitieren: Bei Patient:innen, die auf eine erste CGRP-basierte Prophylaxe nur suboptimal angesprochen haben, konnte Eptinezumab in einer retrospektiven Real-World-Studie eine deutliche Verbesserung der Migräne ermöglichen. Dieser Effekt nahm jedoch mit steigender Zahl CGRP-basierter Vortherapien ab: Am stärksten profitierten die CGRP-mAb-naiven Patient:innen von Eptinezumab. Doch auch nach vorherigen Versuchen mit einem anderen CGRP-mAb erreichten fast die Hälfte der Patient:innen drei Monate nach dem Wechsel auf Eptinezumab eine mindestens 30%ige MMD-Reduktion (Abb. 7).14

Das Ansprechen auf Eptinezumab nimmt zwar mit der Anzahl der vorherigen Therapieversuche ab, dennoch profitierten viele
Patient:innen von Eptinezumab (Baseline: mediane MHD = 20; mediane MMD = 12; mediane AMD = 10). [nach 14]
CGRP-mAb-Wechsel ist Leitlinien-konform
Die S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“ spricht sich bei fehlendem Ansprechen für einen Wechsel von einem CGRP-basierten Prophylaxe auf ein anderes aus.15
Die S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“ spricht sich bei fehlendem Ansprechen für einen Wechsel von einem CGRP-basierten Prophylaxe auf ein anderes aus.15
Bei Bedarf ist MEHR möglich
Eptinezumab bietet die Möglichkeit, die Dosis bei Bedarf von 100mg auf 300mg zu erhöhen. Damit lassen sich Behandlungsergebnisse weiter optimieren. Während zwei Drittel (66,2%) der Patient:innen, die an der multizentrischen, prospektiven Real-World-Studie EMBRACE 2 teilgenommen hatten, mit der 100-mg-Dosierung zufrieden waren, entschied sich ein Drittel (33,8%) nach der 1. Infusion für eine Dosiserhöhung von 100mg auf 300mg.16
Bei diesen Patient:innen vervierfachte sich der Anteil der ≥75%-Responder von 8% auf 32%. Bei den Patient:innen, die auf der 100-mg-Dosierung blieben, stieg der Anteil der ≥75%-Responder nach der 2. Infusion von 22% auf 37% (Abb. 8). Bis Studienende erreichten insgesamt 39,2% der Patient:innen eine ≥75%ige und 4,1% sogar eine 100%ige MMD-Reduktion.16
Fazit
Die IHS betont in ihren beiden Positionspapieren, wie essenziell eine ausreichend starke und frühzeitige Reduktion der monatlichen Migräne-Tage durch eine Migräne-Prophylaxe ist. Denn nur so kann die Belastung durch die Migräne verringert, die Lebensqualität der Patient:innen gesteigert und die Progression der Migräne verhindert werden. Dabei ruft die IHS zu ehrgeizigen Zielen bei der Migräne-Prophylaxe auf – vorzugsweise mit CGRP-basierten Therapien bzw. CGRP-mAb.1,2
Patient:innen mit Migräne können mit Eptinezumab MEHR erreichen:
- MEHR Leben: ≥75 % weniger MMD für jede:n 3. Patient:in4,m
- MEHR Freiraum: Anwendung 4 x im Jahr19
- MEHR Möglichkeiten: 2 Dosisstärken19 zur Optimierung von Behandlungsergebnissen3,4,16
- Eptinezumab ist eine starke3,4, schnelle3,4,17,18 und lang wirksame19 Migräne-Prophylaxe für erwachsene Patient:innen ab 4 MMD.19
- Der CGRP-mAb wird intravenös verabreicht und ist dadurch zu 100% bioverfügbar.19 Durch die Infusion gelangt der Wirkstoff schnell an den Wirkort. Bereits zum Ende der 30-minütigen Infusion wird die maximale Plasma-konzentration erreicht.19,20
- Eptinezumab ist bereits ab Tag 1 nach der Infusion wirksam.4,18
- Patient:innen benötigen dank des langanhaltenden Effektes nur alle 12 Wochen eine Infusion, um die Wirksamkeit aufrecht zu erhalten.19,20
- Die Infusion erfolgt mit geringem Aufwand in der Praxis (s. auch hier). Die Patient:innen müssen nicht monatlich an die selbstständig durchzuführende Injektion denken. Das unterstützt potenziell auch die Adhärenz.
a Onabotulinumtoxin A nur bei chronischer Migräne (CM).1
b „gute Tage“: Tage ohne subjektiv empfundene Belastung.6
c Die EUREKA-Studie war die bisher größte in Europa durchgeführte Studie zum Einsatz von CGRP-mAb im klinischen Alltag, an der 5.818 Patient:innen mit HFEM und mit CM, die mit einem CGRP-mAb behandelt wurden, teilnahmen.8
d CGRP-mAb sind zur Prophylaxe ab 4 MMD zugelassen.19
e In Woche 1–12 hatten 22,2 bzw. 29,7% der Patient:innen mit EM mit 100 bzw. 300mg Eptinezumab ≥75% weniger MMD.3
f In Woche 1–12 hatten 26,7 bzw. 33,1% der Patient:innen mit CM mit 100 bzw. 300mg Eptinezumab ≥ 75% weniger MMD.4
g Die NNT wurden als Kehrwert der absoluten Risikoreduktion berechnet, wobei die absolute Risikoreduktion die Differenz zwischen dem Anteil der ≥75-%-Responder in der aktiven Behandlungsgruppe und der Placebogruppe darstellt.10
h In Anlehnung an die IHS-Definition einer optimal kontrollierten Migräne, wurden hier statt MMD MHD betrachtet.12
i Die US-basierte Beobachtungsstudie REVIEW bestand aus einer retrospektiven Patient:innenbefragung und einem semi-strukturierten Interview des medizinischen Personals bei Patient:innen, die ≥ 2 aufeinanderfolgende Vyepti-Infusionszyklen erhalten hatten. Die Daten bilden die subjektive Patient:innenmeinung ab und sind abhängig von der Patient:innenerinnerung. Von den Patient:innen angegebene Auswirkungen auf Elemente des täglichen Lebens seit Beginn der Behandlung mit Eptinezumab (n = 93 ausgewertete Antworten, Daten für 1 Person fehlten).6
j „gute Tage“: Fragestellung: „Wie viele gute Tage hatten Sie im Durchschnitt pro Monat vor/nach Beginn der Behandlung mit Eptinezumab? Bitte geben Sie die Anzahl der Tage an (1–31).“6
k Migräne-Symptome: Fragestellung: „Bitte bewerten Sie, ob Sie den folgenden Aussagen zum Einfluss von Eptinezumab auf Ihre Migräne-Symptome zustimmen und in welchem Maß ((starke) Zustimmung, neutral, (starke) Ablehnung).“7
l Zufriedenheit: Fragestellung: „Bitte bewerten Sie die folgenden Aussagen zu verschiedenen Aspekten Ihres Lebens (d. h. Ihre Gefühle), die Ihrer Meinung nach am ehesten zutreffen: ‚Nachdem ich mit Eptinezumab begonnen habe, bin ich zufrieden mit …: viel höher, höher, etwa gleich, niedriger und viel niedriger.‘.“7
m PROMISE 2: Nach der 1. Dosis hatten 26,7 bzw. 33,1 % der Patient:innen mit chronischer Migräne mit 100 bzw. 300mg Eptinezumab ≥75% weniger MMD.4
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- Fachinformation Vyepti®, aktueller Stand
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Qualitative und quantitative Zusammensetzung: VYEPTI® 100 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Jede Durchstechflasche mit Konzentrat enthält 100 mg Eptinezumab pro ml. VYEPTI® 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Jede Durchstechflasche mit Konzentrat enthält 300 mg Eptinezumab pro 3 ml. Eptinezumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der in Pichia-pastoris-Hefezellen produziert wird. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Dieses Arzneimittel enthält 40,5 mg Sorbitol pro ml und 0,15 mg Polysorbat 80 pro ml. Sonstige Bestandteile: Sorbitol (E420), L-Histidin, L-Histidinhydrochlorid-Monohydrat, Polysorbat 80 (E433), Wasser für Injektionszwecke Anwendungsgebiete: VYEPTI® wird angewendet zur Migräneprophylaxe bei Erwachsenen mit mindestens 4 Migränetagen pro Monat. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Warnhinweise: Patienten mit kardiovaskulären, neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen: Für diese Patienten liegen nur begrenzte Daten zur Sicherheit vor. VYEPTI® kann schwerwiegende allergische Reaktionen hervorrufen. Diese Reaktionen können sich schnell und bereits während der Verabreichung des Arzneimittels entwickeln. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Nebenwirkungen: Erkrankungen des Immunsystems: Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen, Gelegentlich: Anaphylaktische Reaktion; Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Häufig: Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion, Ermüdung/Fatigue Weitere Informationen siehe Fachinformation.
Inhaber der Zulassung: H. Lundbeck A/S, Ottiliavej 9, DK-2500 Valby, Dänemark
Deutschland Verschreibungspflichtig. Örtl. Vertreter: Lundbeck GmbH, Ericusspitze 4, D-20457 Hamburg.
▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden.
Stand der Information: April 2026
Lundbeck (Deutschland) GmbH, www.lundbeck.de
DE-VYEP-1144 06/2026
